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Encapsulated PostScript (EPS)

EPS-Dateien können Text, Vektorgrafiken und Bitmaps enthalten und sind für die Integration (Verkapselung) in andere Dokumente gedacht. Im Gegensatz zu anderen PostScript-Dateien, die mehrere Seiten enthalten können, besteht eine EPS-Datei immer nur aus einer einzelnen Seite.

EPS-Dateien enthalten in der Regel ein Vorschaubild (Header), mit dem Sie den Dateiinhalt ohne die Hilfe eines PostScript Interpreters einsehen können. EPS-Dateien ohne Vorschaubild werden in Corel-Anwendungen als graues Feld angezeigt.

EPS-Dateien können importiert und exportiert werden. Sie können EPS-Dateien wie jede andere PostScript-Datei (PS) als eine Gruppe bearbeitbarer Objekte importieren. Es ist jedoch auch möglich, die Datei als verkapselte Datei zu laden, indem Sie das Vorschaubild im Zeichenfenster platzieren. Das Vorschaubild ist mit der Datei verknüpft. In den folgenden Situationen empfiehlt es sich, eine EPS-Datei als verkapselte Datei zu importieren:

Während der Installation von CorelDRAW Graphics Suite 2017 haben Sie die Möglichkeit, Ghostscript, zu installieren. Dies ist eine Anwendung, die das PostScript-Dateiformat interpretiert. Mit Ghostscript haben Sie die Möglichkeit, PostScript Level 3-Dateien zu importieren. Wenn Sie Ghostscript bei der Erstinstallation des Produkts nicht installiert haben, können Sie dies jetzt nachholen.

So importieren Sie EPS-Dateien Nach oben

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Beim Ändern von EPS-Dateien, die als bearbeitbar importiert wurden, gelten bestimmte Einschränkungen. Weitere Informationen finden Sie unter PostScript (PS oder PRN).

Falls die EPS-Datei Text enthält, der in Kurven umgewandelt wurde, kann der Text in der importierten Datei selbst dann nicht bearbeitet werden, wenn Sie den Text als Text importieren.

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Sie können eine EPS-Datei auch aus dem Windows-Explorer in das Zeichenfenster ziehen.

So exportieren Sie EPS-Dateien Nach oben
So legen Sie allgemeine Exportoptionen fest Nach oben

 

Wählen Sie im Bereich Farbverwaltung im Listenfeld Farben ausgeben als eine Option aus:
Wenn Sie die Option Programmeigen auswählen, wird für alle Objekte der Farbmodus erhalten, in dem Sie erstellt wurden, wie z. B. RGB, CMYK, Grauskala oder Schmuck.
Aktivieren Sie im Bereich Farbverwaltung das Kontrollkästchen Schmuckfarben konvertieren in und wählen Sie im Listenfeld eine Option aus.
Wählen Sie im Bereich Vorschaubild eine der folgenden Optionen:
Aktivieren Sie im Bereich Text exportieren als eine der folgenden Optionen:
Wählen Sie im Listenfeld Kompatibilität eine PostScript-Ebene aus, die vom Drucker, der zum Drucken, bzw. der Anwendung, die zum Anzeigen der Datei verwendet wird, unterstützt wird.

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Objekte werden immer als CMYK ausgegeben. Bitmaps haben die Option verschiedener Farbmodi.

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Wenn Sie für die Vorschau der Bilder das 8-Bit-TIFF-Format wählen, können Sie den Hintergrund der Bitmap transparent machen, indem Sie im Bereich Vorschaubild das Kontrollkästchen Transparenter Hintergrund aktivieren.

So legen Sie erweiterte Exportoptionen fest: Nach oben

 

Geben Sie im Feld Autor einen Namen ein.
Aktivieren Sie im Bereich Bitmap-Komprimierung das Kontrollkästchen JPEG-Komprimierung verwenden. Stellen Sie mit dem Regler JPEG-Qualität die Qualität der Bitmaps (d.h. die Stärke der Komprimierung) ein.
Im Bereich Farbüberlappung können Sie nun folgende Optionen aktivieren:
Im Bereich Begrenzungsrahmen können Sie nun folgende Optionen aktivieren:
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen OPI-Verknüpfungen beibehalten, um niedrig auflösende Bilder als Platzhalter für hoch auflösende Bilder zu verwenden.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Farbverlaufsstreifen automatisch erhöhen, damit beim Erstellen von Farbverlaufsfüllungen die Anzahl der Schritte automatisch erhöht wird.

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Das Kontrollkästchen JPEG-Komprimierung verwenden steht nur zur Verfügung, wenn Sie eine PostScript-Ebene wählen, die diese Funktion unterstützt.

So installieren Sie Ghostscript Nach oben
Technische Hinweise zu Encapsulated PostScript (EPS) Nach oben

EPS-Dateien importieren

EPS-Dateien exportieren

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